Spread the Love: Strategische Content-Erstellung und Seeding

Kategorie: Content Marketing

Content ist King, das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Guter Content liefert Ihren Kunden wertvolle Hintergrundinformationen, stärkt Ihr Image als Branchenführer, Experte und Meinungsmacher und schafft eine nachhaltige Kundenbindung. Das Mantra, dass sich guter Content wie von Zauberhand selbst verbreitet, liest man immer wieder. Aber was viele vergessen, wenn sie über Content sprechen, ist: spannende Blogartikel zu schreiben und aufwändige Videos zu produzieren ist super, aber nur die halbe Miete.

Wie machen Sie die richtigen Leute auf Ihren Content aufmerksam und bringen den Stein ins Rollen? Die Experten von Click Effect geben einen Einblick in die wichtigsten Tipps für erfolgreiches Content Seeding.

Schreiben Sie die richtigen Blogartikel für Ihre Kunden

Bevor Sie das erste Wort schreiben, gehen Sie noch einmal in sich. Wer soll Ihren Artikel überhaupt lesen? Und wofür interessiert er oder sie sich?
Wir raten Unternehmen generell dazu, sich Gedanken über ihre Ziel-Personas zu machen und ein Profil ihrer Kundengruppen zu erstellen. Damit fällt es im Content Marketing viel leichter, die richtigen Themen auszuwählen und die besten Formulierungen zu finden.
Besonders im B2B ist diese Fokussierung hilfreich, weil man ohne diese Reflektion oft unbewusst der Verlockung erliegt, über B2C-Themen zu schreiben oder über Dinge zu sprechen, die nur den Autor selbst interessieren. Der Leser hingegen möchte Fragen geklärt haben, die ihn im Umgang mit dem Unternehmen oder seinen Produkten beschäftigen. Er möchte möglicherweise Einblicke in die Produktion bekommen oder Prozesse besser verstehen. Oder die ganzen Details interessieren ihn gar nicht und er möchte nur Fakten, Fakten und ein paar Zahlen. Am besten als Bullet Point-Liste. Wie sehen das Ihre Kunden?
Mehr zum Thema Kundenpersonas erfahren Sie hier.

Die Bedeutung von SEO für Ihren Blog

Sehr viele Personas nutzen Google, um sich über bestimmte Themen zu informieren. Um diesen Kanal erfolgreich zu bedienen, ist es daher unerlässlich, suchmaschinenfreundliche Blogartikel zu schreiben.
Das bedeutet für die Content-Autoren: Sobald Ziel-Persona und Thema festgelegt sind, werfen Sie Ihr Keyword-Tool an. Überlegen Sie sich die wichtigsten Keywords zu Ihrem Thema und überprüfen Sie, wie stark diese tatsächlich nachgefragt werden. Legen Sie drei bis fünf Keywords fest, zu denen Ihr Artikel gefunden werden soll und verwenden Sie diese. Denken Sie dabei an Ihre Haupt- und Zwischenüberschriften und lassen Sie auch beim Ausfüllen der Meta-Informationen Ihres Blogartikels Sorgfalt walten. Dasselbe gilt natürlich auch für verwendete Abbildungen. Stellen Sie außerdem, wo passend, interne Verknüpfungen zwischen Ihrem Artikel und anderen Seiten Ihrer Website her. Das könnte in diesem Fall beispielsweise ein Verweis auf SEO, das Content-Marketing Angebot sein oder ein Link auf andere Blogartikel, in dem vertiefende Informationen über Content-Erstellung zu finden sind. Dies hilft auch Ihrem Leser, einfach am Thema dran zu bleiben und sich von Ihrer Expertise auf diesem Feld zu überzeugen. Wenn ihm gefällt, was er sieht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er vom Leser zum Kunden wird, nicht gering. Machen Sie ihm diesen Schritt so einfach wie möglich.

Sharing is Caring: Helfen Sie Ihren Lesern, Ihren Content für Sie zu verbreiten

Persönliche Empfehlungen sind die wichtigste Währung im Internet. Gestalten Sie Ihren Content daher so, dass Ihre Leser ihn gerne weiterverbreiten. Weil er relevant für sie ist, weil er echte Probleme löst oder schlicht, weil der Witz so gut ist, dass er weitererzählt werden will. Ihr Content muss also einerseits inhaltlich zum weitererzählen geeignet sein. Andererseits müssen Sie darauf achten, dass auch die technischen Hürden dafür so gering wie möglich sind. Dabei helfen Sharing-Buttons am Ende des Artikels, oder die Möglichkeit, markierten Text per Klick in einen Tweet umzuwandeln. Die technischen Aspekte müssen oft bereits im CMS angelegt werden.
Last but not least: Fordern Sie Ihre Leser aktiv dazu auf, Ihren Content weiterzuverbreiten, Ihr Video zu sharen oder Ihre Infografik in den eigenen Netzwerken zu teilen.

Content Seeding Kanäle

Teil Ihrer Content-Strategie: Content Verbreitung auf den eigenen Kanälen

In der Regel ist es empfehlenswert, Ihren frischen Content standardmäßig über Ihre eigenen Kanäle zu verbreiten – nehmen Sie eine Rubrik für Ihre Blogartikel in Ihrem Newsletter auf und machen Sie die Follower Ihrer Social Media-Kanäle auf Lesenswertes auf Ihrer Website aufmerksam. Auch auf der Startseite Ihrer Website können Sie Ihre Besucher über aktuelle Blogartikel informieren. Dies sollte integraler Bestandteil Ihres Content-Erstellungs-Prozesses sein.
Wenn Sie spannende Infografiken, Videos oder markige Sätze in Ihrem Blogartikel untergebracht haben, können Sie das zu Ihrem Vorteil nutzen und problemlos mehrfach auf denselben Artikel verweisen. Wählen Sie an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen jeweils einen anderen Aufhänger, um Leser zu Ihrem Artikel zu locken. Nutzen Sie die Gelegenheit um zu protokollieren, welche Seeding-Strategien dabei am wirkungsvollsten für Sie sind. Sind es wohlklingende Zitate, die Ihre Kundenpersona am ehesten ansprechen oder die informativen Grafiken? Möglicherweise springen Ihre unterschiedlichen Leserpersonas auf unterschiedliche Arten von Posts an – beobachten und lernen Sie.

Wer Content sät, wird Kunden ernten: Erfolgreiches Content Seeding

Werfen Sie noch einen Blick auf Ihre Zielpersona: Für wen haben Sie diesen Artikel nochmal geschrieben? Wenn Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben, wissen Sie, auf welchen Kanälen sich Ihr Leser informiert. Sorgen Sie dafür, dass er Sie findet! Liest er bestimmte Newsletter oder Zeitschriften, wendet er sich vertrauensvoll an Google oder stöbert er in den sozialen Netzwerken nach Antworten auf seine Fragen? Warten Sie also nicht, bis der Leser sich zufällig auf einen Ihrer Kanäle verirrt, sondern bringen Sie Ihren Content zu ihm. Manchmal bedeutet das ein Telefonat mit einer Redaktion, viele E-Mails an einschlägige Influencer bis hin zu bezahlten Anzeigen in den sozialen Medien. Auch das gezielte Verteilen Ihres Artikels in einschlägigen Gruppen bei Facebook, Xing und Konsorten kann eine Möglichkeit sein, Ihren Content bekannter zu machen. Achten Sie hierauf dabei, Ihren Content nur mit Menschen zu teilen, die sich wirklich für Ihren Input interessieren – also Ihrer Zielpersona entsprechen – um nicht schnell als Spammer gebrandmarkt zu werden. Gezieltes Vorgehen ist hier allemal wirkungsvoller als ein Verteilen nach dem Gießkannen-Prinzip. Während Sie über ein Verbreiten Ihres Contents auf eigenen Kanälen nur Leser erreichen, die Sie ohnehin bereits kennen, machen Sie durch Content Seeding auf externen Kanälen neue potentielle Kunden auf sich aufmerksam. Achten Sie hier also besonders darauf, einen guten ersten Eindruck zu machen!

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